
Christian Gotthard Hirsch Museum
Als der 1889 in Breslau geborene Christin Gotthard Hirsch 1942 zum ersten mal den Schwarzwald besucht und grossen Gefallen an Höchenschwand findet, besitzt der erfolgreiche Landschaftsmaler noch ein Atelier in Berlin und ein Haus im Riesengebierge. Im Jahr 1944 verliert Hirsch sein Berliner Atelier durch Fliegerbomben und findet nach Kriegsende im Briefkasten seines Zufluchtsortes im heutigen Tschechien einen Zettel des unvergessenen Dr. Bettinger aus Höchenschwand: "Wenn Ihr nicht mehr wisst wohin, kommt zu mir nach Höchenschwand." Und so finden die Hirschs unter Zurücklassung sämtlicher Bilder als Heimatvertriebene.
1951 ziehen die Hirschs in ihr "Malerhäusle" in Höchenschwand ein.
Bis zu seinem Tod 1977 lebt und arbeitet der Maler in diesem Haus.
Nach dem Tod der Witwe Margarete 1987 erbt die Gemeinde das Haus und ca 200 der schönsten Gemälde Hirschs.
1995 ist es der Gemeinde möglich, durch eine großherzige Spende für kulturelle Zwecke das Malerhäusle zu einer Heimat für die Kunst und die Künstler umzugestalten.
1997 sind die Umbauarbeiten abgeschlossen, ausgezeichnete Ausstellungsräume entstanden.
Seit 2002 treffen sich hier Malerfreunde in einem "Malkreis". So ist das Wohnhaus von Christian Hirsch nicht nur eine Gedenkstätte, sonder auch ein Forum für heimische Künstler.
Malerhäusle
Haldenweg 6
79862 Höchenschwand
Öffnungszeiten:
Mittwoch: 15.00 - 17.00 Uhr
Samstag: 15.00 - 17.00 Uh
und nach Vereinbarung
Eintritt frei
Mehr Informationen erhalten Sie bei der Tourist- Information Höchenschwand unter: 07672 / 48 18 0 oder per Mail: info@hoechenschwand.de





