Museum Malerhäusel Christian Gotthard Hirsch
Christian-Gotthard-Hirsch-Museum verabschiedet sich in die Winterpause
Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern herzlich für eine wunderbare Saison! Ob bei einer Führung, einer Lesung oder einfach zum Stöbern – es war uns eine Freude, Sie im Museum willkommen zu heißen. Ein besonderes Dankeschön gilt auch unseren Mitarbeiter:innen für ihr engagiertes Mitwirken.
Ab April 2026 öffnet das Museum wieder seine Türen, und wir freuen uns schon jetzt darauf, Sie im Frühjahr erneut begrüßen zu dürfen.
Die Gemeinde Höchenschwand
Immer einen Besuch wert
Das Malerhäusel des Christian Gotthard Hirsch in Höchenschwand war sowohl Lebens- als auch Schaffensort des bekannten Künstlers. Seine eindrucksvollen Landschaftsbilder bestechen durch ihre leuchtende Ausdruckskraft.
Kunstinteressierte Mitstreiter gesucht
Die Gemeinde Höchenschwand betreibt das „Malerhüsli“ – das Christian-Gotthard-Hirsch Museum im Haldenweg. Ein Kleinod für Kunstinteressierte mit zahlreichen Bildern von Christian Gotthard Hirsch, dem Ehrenbürger der Gemeinde. Für die Betreuung der Ausstellung zu den Öfnungszeiten, aber auch für weitere Aktivitäten und Ideen sucht die Gemeinde Interessierte. Wer Lust auf Kunst hat und sich gerne engagieren möchte, darf sich gerne im Rathaus bei Frau Albiez melden, Tel. Telefonnummer: 07672-4819-21 oder Mail.
Entstehungsgeschichte des Museums
Im Jahr 1944 verlor der Kunstmaler Christian Gotthard Hirsch sein Berliner Atelier durch Fliegerbomben und fand nach Kriegsende in Höchenschwand eine neue Heimat. 1951 zogen die Hirschs in ihr „Malerhäusel“ in Höchenschwand ein.
Hier erreichte Christian Gotthard Hirschs Schaffenskraft neue Höhen, das Häuschen wurde zum Treffpunkt von kunstsinnigen Menschen aus weitem Umkreis. Bis zu seinem Tod im Jahr 1977 lebte und arbeitete der Maler in diesem Haus, war in seiner neuen Heimat zu einer anerkannten Größe geworden. Seine eindrucksvollen Landschaftsbilder bestechen durch ihre leuchtende Ausdruckskraft.
Nach dem Tod seiner Witwe Margarete 1987 erbte die Gemeinde das Haus und ca. 200 der schönsten Gemälde Hirschs. 1995 war es der Gemeinde möglich, durch eine großherzige Spende für kulturelle Zwecke das Malerhäusel zu einer Heimat für die Kunst und die Künstler umzugestalten. 1997 waren die Umbauarbeiten abgeschlossen, ausgezeichnete Ausstellungsräume entstanden. Im Jahr 2011 schuf die Gemeinde einen kleinen Anbau und sanierte das Haus im energetischen Bereich.
Seit 2002 treffen sich hier Malfreunde in einem „Malkreis“. So ist das Wohnhaus von Christian Gotthard Hirsch nicht nur eine Gedenkstätte, sondern auch ein Forum für heimische Künstler, in dem regelmäßig Ausstellungen stattfinden.




