Museum Malerhäusel Christian Gotthard Hirsch: Gemeinde Höchenschwand

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Luftbild Höchenschwand Sonnenaufgang
Höchenschwand Panorama
Marienkapelle

Museum Malerhäusel Christian Gotthard Hirsch

Öffnungszeiten und Führungen

Das Museum ist jeden Samstag von 15 bis 17 Uhr für Sie geöffnet und bietet spannende Einblicke in das Leben und Werk von Christian Gotthard Hirsch. Für alle, die das Museum im Rahmen einer Führung kennenlernen wollen, bieten wir auch in diesem Jahr wieder Führungen mit Altbürgermeister Werner Rautenberg an. Diese finden jeweils um 15:30 Uhr an folgenden Terminen satt:

  • 20.06.
  • 27.06.
  • 18.07.
  • 22.08.
  • 19.09.
  • 24.10.

Highlight in dieser Saison: Zum ersten Mal werden ausgewählte Bilder aus der Sammlung des Museums zum Verkauf angeboten – eine einmalige Gelegenheit für Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber, besondere Werke zu erwerben.

Kommen Sie vorbei und entdecken Sie Kunst, Kultur und besondere Einblicke in das Werk von Christian Gotthard Hirsch.

Freiwillige Helfer fürs Christian-Gotthard-Hirsch Museum gesucht

Für das kleine Kunstmuseum der Gemeinde sucht die Verwaltung freiwillige Helfer. Aktuell sind bereits fünf Helfer vorhanden, welche sich die Samstagsdienste einteilen. Ziel wäre, dass der Helferkreis noch größer wird und auch selbst z.B. Wechselausstellungen oder andere Veranstaltung organisieren könnte.
Interessierte dürfen sich gerne in der Tourist-Information melden. Tel.: Telefonnummer: 07672 48180 oder per Email info(@)hoechenschwand.de.

Immer einen Besuch wert

Das Malerhäusel des Christian Gotthard Hirsch in Höchenschwand war sowohl Lebens- als auch Schaffensort des bekannten Künstlers. Seine eindrucksvollen Landschaftsbilder bestechen durch ihre leuchtende Ausdruckskraft.

Entstehungsgeschichte des Museums

Im Jahr 1944 verlor der Kunstmaler Christian Gotthard Hirsch sein Berliner Atelier durch Fliegerbomben und fand nach Kriegsende in Höchenschwand eine neue Heimat. 1951 zogen die Hirschs in ihr „Malerhäusel“ in Höchenschwand ein.

Hier erreichte Christian Gotthard Hirschs Schaffenskraft neue Höhen, das Häuschen wurde zum Treffpunkt von kunstsinnigen Menschen aus weitem Umkreis. Bis zu seinem Tod im Jahr 1977 lebte und arbeitete der Maler in diesem Haus, war in seiner neuen Heimat zu einer anerkannten Größe geworden. Seine eindrucksvollen Landschaftsbilder bestechen durch ihre leuchtende Ausdruckskraft.

Nach dem Tod seiner Witwe Margarete 1987 erbte die Gemeinde das Haus und ca. 200 der schönsten Gemälde Hirschs. 1995 war es der Gemeinde möglich, durch eine großherzige Spende für kulturelle Zwecke das Malerhäusel zu einer Heimat für die Kunst und die Künstler umzugestalten. 1997 waren die Umbauarbeiten abgeschlossen, ausgezeichnete Ausstellungsräume entstanden. Im Jahr 2011 schuf die Gemeinde einen kleinen Anbau und sanierte das Haus im energetischen Bereich.

Seit 2002 treffen sich hier Malfreunde in einem „Malkreis“. So ist das Wohnhaus von Christian Gotthard Hirsch nicht nur eine Gedenkstätte, sondern auch ein Forum für heimische Künstler, in dem regelmäßig Ausstellungen stattfinden.